Kalifornien – In einer Woche

Man kann viel schaffen in nur einer Woche.

Unser Flug ging von Frankfurt nach Las Vegas. Ca 11h 50. Klima: trocken und heiß

Dort angekommen fühlten wir uns wie im Film. Alles ist GENAUSO wie man es sich immer vorstellt. Ein bunt beleuchtetes Spielerparadies mitten in der Wüste! Limousinen die über den Prachtboulevard von Casino zu Casino fahren. Riesige Shopping-Malls, Entertainment und Shows.

Hotels

Übernachtet haben wir im Mirage, 2 Nächte. Ziemlich zentral am Strip gelegen mit eigenem Casino. Jedes Hotel bietet abends seine eigene Show, direkt am Hoteleingang: Treasure Island: Piratenshow mit einem sinkenden Schiff, Mirage: künstlicher Vulkanausbruch oder das berühmte Bellagio mit dem Wasserspiel. Jedes Hotel verkörpert sein eigenes Thema, so ist für Kinder das Excalibur (im Stil einer Ritterburg) oder das New York (Achterbahn fährt um das Hotel) am eindrucksvollsten.
Per Inlandsflug ging es dann weiter nach

San Francisco

Die meiner Meinung nach schönste Großstadt Kaliforniens. Klima: mediterran, im Sommer etwa 22 Grad Übernachtet haben wir im Radisson Fisherman´s Wharf. 3 Nächte

Fortbewegung

Da das öffentliche Verkehrsnetz hier sehr gut ausgebaut ist braucht man hier noch keinen Mietwagen. San Francisco ist berühmt für seine Hügel und die sehr steilen Straßen, daher eignet sich die Cable Car hervorragend. Die 3 Cable Car Linien decken die Strecken um die Sehenswürdigkeiten gut ab, für alles andere gibt es noch Busse und Straßenbahnen. Oder das Fahrrad: Wir wollten unbedingt die Golden Gate Bridge mit dem Fahrrad überqueren. Und es ist selbst für eher unsportliche ein Riesen Spaß J

Unternehmungen

Wir starteten unsere Tour direkt am Fisherman´s Wharf. Das Hafengebiet hat viele Restaurants, Cafés und Kneipen.
Hier sollte man eine Clamchowder am Fischstand probieren. Eine Muschelsuppe in einer Sauerteigbrotschüssel. Gewöhnungsbedürftig aber lecker J Dann weiter zum Pier 39 wo sich hunderte von Seelöwen niedergelassen haben. Von hier aus hat man einen guten Ausblick auf Alcatraz.
Shoppen kann man gut in der Market Street bzw am Union Square. Hier ist das bekannte Kaufhaus Macy´s zu finden.
Eine kleine Pause haben wir dann auf der Dachterrasse der Cheesecake Factory gemacht. Käsekuchen in allen erdenklichen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Äußerst gehaltvoll aber waaaahnsinnig lecker.
Wie schon oben erwähnt sollte man auf jeden Fall eine Radtour machen; geführt oder alleine. Vom Fisherman´s Wharf aus am Wasser entlang über die Golden Gate Bridge bis nach Sausalitos. Von dort aus kann man die Fähre wieder zurück ans Pier nehmen.
In San Francisco alleine könnte man locker 5 Tage verbringen, aber die Reise geht weiter.
In der Bush Street San Francisco haben wir unseren Leihwagen abgeholt und sind mit Navi Richtung Highway No 1 gefahren. Da wir uns trotz oder eher dank Navi oft verfahren haben, waren wir recht spät auf dem Highway. Und mussten Monterey leider ausfallen lassen.
Unsere geplante Übernachtung sollte in San Simeon stattfinden; was hinter dem Big Sur liegt. Die wunderschöne kurvenreiche Küstenstraße sollte man unbedingt bei Helligkeit befahren und ab und an mal anhalten und den atemberaubenden Blick aufs Meer genießen. à Unbedingt darauf achten dass das Benzin noch ausreicht. Die nächste Tankstelle kommt erst nach dem Big Sur.
Die letzten zwei Nächte verbrachten wir dann in Los Angeles. Hotel Figueroa, kleines Hotel mitten in Downtown mit marokkanischem Flair. Hier braucht man definitiv einen Mietwagen; die Strecken zwischen den Stränden, den Sehenswürdigkeiten und den Hotels sind sehr weit. Die Hot Spots der Stadt kennt jeder: Walk of Fame, Kodak Theatre, Rodeo Drive… Ganz nett anzuschauen aber meiner Meinung nach viel Hype um Nichts… Von Los Angeles aus ging es dann nach 8 Nächten Kurztrip Kalifornien wieder zurück nach Hause.