Bali- Insel der Götter

Bali – Insel der Götter… Der Künstler, der Tempel, der Vulkane, der Düfte, der Musik, der Reisterassen, der schönsten Sonnenuntergänge…
Man könnte das Ganze noch ewig fortführen, aber eines ist sicher. Bali ist definitiv ein TRAUM!

Abgeschreckt hat uns zuerst die wirklich lange Flugzeit. 14,5 Stunden über Singapur. Aber das Wohlfühlen wird einem bei Singapore Airlines leicht gemacht. Toller Service und für Flugzeugverhältnisse gutes Essen.
Zwischen schlafen und essen kann man sich die Zeit auch wunderbar mit dem im Vordersitz integrierten TV Bildschirm vertreiben. Neben Serien und Filmen schauen, Spiele spielen und Musik hören kann man nebenbei auch gleich z.B die Sprache des Urlaubslandes lernen J

Am Flughafen Denpasar angekommen erschlägt einen die Hitzewand

Klima

Denn wir befinden uns unterhalb des Äquators und demnach in den Tropen. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch bei ca 28-34 Grad. In den höheren Gebieten kann es schon etwas frisch werden, also auf Ausflügen eine dünne Jacke mitnehmen.
Auf jeden Fall aufpassen sollten hellhäutige Menschen. Egal zu welcher Jahreszeit: Die Sonne brennt… Deshalb eincremen und Kopf bedecken. Ich spreche aus Erfahrung, denn bei meinem ersten Besuch im Dezember hat mich selbst die Sonne geküsst J und ich saß unter einem Sonnenschirm….

Mobil sein auf der Insel

Um nach Kuta zu kommen sind wir meist mit dem Taxi gefahren. Von Legian Beach aus sind es etwa 5 Minuten und gezahlt haben wir umgerechnet 1,-Euro. Taxifahrer stehen überall an der Straße und warten.
Für Ausflüge haben wir einen einheimischen Fahrer kennengelernt. Für etwa 30,-Euro hat er uns am Hotel abgeholt (mit einem klimatisierten Mittelklassewagen) und den ganzen Tag um die Insel gefahren. Anfangs hatten wir genaue Vorstellungen wohin aber als uns dann die Ideen ausgingen hat er uns mit ein paar Geheimtipps versorgt und zu entlegeneren Zielen gebracht.

Sehenswertes – Freizeit

Kuta: Hier spielt sich das Nachtleben ab. Kuta ist das Surferparadies der Insel. Demnach kommen alle abends zum trinken, tanzen und flanieren hierher. Von der Reaggea Bar über die In-Disco bis hin zum Hard Rock Café und vielen Surfershops findet man hier alles.
Ubud: Mit unserem Fahrer brauchten wir etwa 30 Minuten ins Landesinnere nach Ubud. Das Dorf liegt mitten in den Reisfeldern. Wir haben hier 2 Nächte im Maya Ubud verbracht und genossen die absolute RUHE. Außer die Seele baumeln zu lassen kann man hier den Monkey Forrest besuchen: kleiner Wald mit fiesen kleinen Äffchen die man mit Bananen füttern darf. Aber außer das man mal von einem besprungen wird passiert nichts J
Essen gehen sollte man hier mal im Lotus Café: hier kann man im Schneidersitz auf einem Steg sitzen der auf einem Lotusteich hinausragt. Abends genießt man dann im Dorf einen traditionellen Kecak Tanz; von Männern getanzt die den Takt mit schnalzenden Geräuschen vorgeben.
Auf der Insel verteilt gibt es unzählige Tempel die man sich ansehen kann.
Wir haben uns entschieden nicht nach Besakih zu fahren..in jedem Reiseführer ist von diesem Muttertempel zu lesen, jedoch wurden wir vor Ort vor Tourinap gewarnt und das er wohl seeeehr überfüllt ist. Geheimtipps zu kleineren Tempeln bekommt man von seinem Guide. Den zweit bekanntesten Tempel der Insel Tanah Lot haben wir uns aber angesehen. Der Tempel liegt im Meer und kann bei Ebbe erreicht werden. Wunderschön wenn es langsam anfängt zu dämmern… (Restaurants und kleine Geschäfte gibt es hier auch)
An 2 Tagen schafft man es einen großen Überblick zu bekommen und das Meiste im Süden und Westen zu sehen. Soll es noch in den Norden und Westen der Insel gehen braucht man aber mehr Zeit.

Strände

Legian: 5 Minuten mit dem Auto von Kuta entfernt und dadurch etwas lebhafter. Dennoch hat man hier keine lauten, feiernden Jugendlichen neben sich. Es gibt einen kleinen Ort wo man essen gehen und Kleinigkeiten kaufen kann. Abends kann man sich hier mit Einheimischen und Urlaubern an den Strand setzen und bei einer Flasche Bintang Beer den Sonnenuntergang genießen. Das Meer ist sehr rau und es gibt starke Strömungen, vor denen wird aber mit Flaggen gewarnt. Und es macht Spaß im Meer gegen die Wellen zu springen; das mit dem Surfen haben wir mal versucht..aber dazu braucht man mehr Geschick J
Jimbaran: Sehr schöner Sandstrand, abends kann man hier leckeren Fisch direkt am Strand essen.
Sanur: Etwas „europäischer“ mit Sandstrand und viel Wassersport.
Nusa Dua: Abgeschirmter Hotelbereich. Hier haben sich die Luxushotels angesiedelt. Schön zum Schnorcheln.

Zum Thema Strandverkäufer

In vielen Foren liest man dass die Strandverkäufer auf Bali so wahnsinnig nervig und nicht mehr loszubekommen sind. Klar, Strandverkäufer gibt es hier überall, davon leben die Bewohner. Die Balinesen sind sehr gesellige Menschen und teilen sich gerne mit. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und sich über das Verkaufen- wollen hinaus mit den Leuten unterhält erfährt man interessante Geschichten J Manchmal entwickeln sich daraus auch Freundschaften und man lernt die Insel abseits der Touristenströme kennen.